Haftung gegenüber anderen
Wenn aus Ihrer betrieblichen Tätigkeit Ansprüche gegen Ihr Unternehmen entstehen können, sind Haftpflichtlösungen der zentrale Baustein.
Betriebshaftpflicht · VermögensschadenhaftpflichtHaftpflichtlösungen ansehenVersicherungen für Unternehmen
Unternehmensschutz, der zu Ihrem Betrieb passt.
Kein Unternehmen ist wie das andere. Deshalb lässt sich die Firmenversicherung der Württembergischen aus verschiedenen Bausteinen zusammenstellen – passend zu Ihrer Branche, Ihrem Betrieb und den Risiken, die für Sie tatsächlich relevant sind.
Erste Orientierung
Firmenversicherung beginnt nicht mit einem Produktnamen. Entscheidend ist zuerst, welche Bereiche Ihres Unternehmens geschützt werden sollen.
Wenn aus Ihrer betrieblichen Tätigkeit Ansprüche gegen Ihr Unternehmen entstehen können, sind Haftpflichtlösungen der zentrale Baustein.
Betriebshaftpflicht · VermögensschadenhaftpflichtHaftpflichtlösungen ansehenMaschinen, Technik, Geschäftseinrichtung, Warenbestände oder das eigene Betriebsgebäude können erhebliche Unternehmenswerte darstellen.
Inhaltsversicherung · Gebäudeversicherung · SachPlusSachwerte absichernAuch wenn der Betrieb vorübergehend nicht wie geplant weiterlaufen kann, laufen viele Kosten weiter. Dafür gibt es Lösungen zur Absicherung des Ertrags.
ErtragsausfallversicherungErtragsausfall ansehenRechtsstreitigkeiten oder persönliche Haftungsfragen von Geschäftsführern stellen andere Anforderungen als klassische Sachrisiken.
Firmenrechtsschutz · D&ORecht & Management ansehenIT-Systeme, Kundendaten und digitale Prozesse sind heute für viele Unternehmen genauso wichtig wie die klassische Betriebseinrichtung.
Cyber-VersicherungCyber-Schutz ansehenEin Handwerksbetrieb hat andere Anforderungen als eine Kanzlei, ein Einzelhändler oder ein produzierendes Unternehmen. Deshalb sollte Firmenversicherung immer von der tatsächlichen Tätigkeit ausgehen.
Werkzeuge, Maschinen, Arbeiten beim Kunden und mögliche Haftungsrisiken spielen hier häufig eine wichtige Rolle.
Warenbestände, Geschäftseinrichtung, Betriebsunterbrechung und Kundenverkehr stehen oft im Mittelpunkt.
Hier können neben der klassischen Betriebshaftpflicht insbesondere Vermögensschäden, Cyberrisiken und Rechtsschutz relevant sein.
Maschinen, Lieferketten, Produktionsausfälle, Haftung und hohe Sachwerte erfordern häufig mehrere aufeinander abgestimmte Bausteine.
Der Begriff Firmenversicherung bezeichnet keinen einzigen festen Versicherungsschutz. Bei der Württembergischen wird der Schutz für Ihr Unternehmen aus verschiedenen Versicherungsbausteinen zusammengestellt. Welche davon sinnvoll sind, hängt unter anderem von Branche, Tätigkeit, Sachwerten, Mitarbeitern, Umsatz und Unternehmensstruktur ab.
Ein reiner Dienstleistungsbetrieb benötigt beispielsweise nicht denselben Schutz wie ein Unternehmen mit Maschinenpark und Warenlager.
Haftpflicht, Sachwerte, Ertragsausfall, Recht und Cyber erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Neue Standorte, Mitarbeiter, Maschinen oder Tätigkeiten können den Versicherungsbedarf verändern. Der Unternehmensschutz sollte deshalb regelmäßig überprüft werden.
Bausteine der Württembergischen
Grundlegender Haftpflichtschutz für Unternehmen und Selbstständige. Sie schützt bei berechtigten Haftpflichtansprüchen aus der betrieblichen Tätigkeit und wehrt unberechtigte Forderungen ab.
Betriebshaftpflicht ansehenBesonders relevant für beratende, planende und verwaltende Tätigkeiten, bei denen ein Fehler beim Kunden einen reinen finanziellen Nachteil verursachen kann.
Schützt die Werte innerhalb Ihres Betriebs – beispielsweise Einrichtung, Technik, Waren und Vorräte.
Für Unternehmen, denen das betrieblich genutzte Gebäude selbst gehört.
Hilft dabei, laufende Kosten und entgangenen Betriebsgewinn nach einem versicherten Sachschaden aufzufangen.
Unterstützt Ihr Unternehmen bei rechtlichen Auseinandersetzungen und bietet je nach Schutz auch zusätzliche Rechtsservices.
Schützt Geschäftsführer und andere Entscheidungsträger bei bestimmten persönlichen Haftungsansprüchen aus ihrer Tätigkeit für das Unternehmen.
Unterstützt Unternehmen bei den finanziellen und organisatorischen Folgen bestimmter Cybervorfälle – vom Angriff auf IT-Systeme bis zu Datenschutzthemen.
Stand: August 2026
Darauf gibt es keine seriöse Pauschalantwort. Ein Betrieb mit Warenlager benötigt anderen Schutz als eine Unternehmensberatung ohne eigene Geschäftsräume. Sinnvoll ist deshalb eine Prüfung anhand der tatsächlichen Unternehmensstruktur.
Dann sollte insbesondere das betriebliche Haftungsrisiko geprüft werden.
Dann spielt die Absicherung der betrieblichen Sachwerte eine größere Rolle.
Das ist relevant für die Ertragsausfallversicherung und die richtige Haftzeit.
Dann sollte auch der Gebäudeschutz betrachtet werden.
Dann gehört Cyber in die Risikobetrachtung.
Je nach Unternehmensform und Struktur kann D&O relevant sein.
Guter Unternehmensschutz bedeutet nicht, möglichst viele Versicherungen abzuschließen. Entscheidend ist, zuerst die Risiken abzusichern, die den Betrieb finanziell ernsthaft treffen können.
Risiken, deren finanzielle Folgen ein Unternehmen nicht ohne Weiteres selbst tragen kann.
Risiken, die abhängig von Tätigkeit und Branche besonders relevant sind.
Leistungen, mit denen vorhandener Schutz gezielt erweitert werden kann.
Oft reichen wenige gezielt ausgewählte Bausteine. Entscheidend sind Tätigkeit, Haftung und die Werte, auf die der Betrieb angewiesen ist.
Mit Mitarbeitern, höheren Umsätzen und zusätzlichen Betriebsabläufen entstehen weitere Anforderungen – beispielsweise bei Haftung, Rechtsschutz und Betriebsunterbrechung.
Mehrere Standorte, größere Warenbestände, Maschinen, Unternehmensleitungen oder digitale Abhängigkeiten erfordern häufig eine umfassendere Risikoanalyse.
Zusatzoption
SachPlus erweitert ausgewählte Leistungen der Inhalts-, Ertragsausfall- und Gebäudeversicherung. Der Baustein ist deshalb besonders für Unternehmen interessant, die ihren Sachschutz über die Grundleistungen hinaus erweitern möchten.
Unterversicherungsverzicht bis zu dieser Schadenhöhe.
Volle Entschädigung bis 150.000 €; für weitere 350.000 € mindestens 80 % Leistungsgarantie.
Kostenübernahme bei Mietausfall im vereinbarten Rahmen.
Klein-BU bei Ertragsausfall nach Sachschaden mit doppelter Inhaltssumme.
Produktinformationen: August 2026
Die Inhaltsversicherung kümmert sich um versicherte Sachwerte. Die Ertragsausfallversicherung übernimmt eine andere Aufgabe: Sie kann im vereinbarten Umfang fortlaufende Kosten und entgangenen Betriebsgewinn absichern.
Ein Sachschaden und seine wirtschaftlichen Folgen sind zwei unterschiedliche Risiken.Hier ist nicht die Inhaltsversicherung gefragt, sondern die passende Haftpflichtversicherung. Welche Form benötigt wird, hängt insbesondere von der Tätigkeit und der Art möglicher Ansprüche ab.
Klassischer Sachschutz ersetzt keinen spezialisierten Cyber-Schutz. Digitale Risiken benötigen deshalb eine eigene Betrachtung.
Die Betriebshaftpflicht gehört für viele Unternehmen zu den wichtigsten Versicherungen. Sie schützt jedoch nicht automatisch Ihre eigene Einrichtung, Ihren Ertrag, Ihr Betriebsgebäude, Ihre IT oder Geschäftsführer. Dafür gibt es jeweils eigene Bausteine.
| Bereich | Typischer Baustein |
|---|---|
| Ansprüche Dritter | Betriebshaftpflicht |
| Eigene Einrichtung & Waren | Inhaltsversicherung |
| Laufende Kosten bei Sachausfall | Ertragsausfall |
| Eigenes Betriebsgebäude | Gebäudeversicherung |
| Rechtliche Auseinandersetzungen | Firmenrechtsschutz |
| IT & Cyberrisiken | Cyber-Versicherung |
| Managerhaftung | D&O |
| Reine Vermögensschäden | Vermögensschadenhaftpflicht |
Betriebshaftpflicht
Inhaltsversicherung
Ertragsausfall
Gebäudeversicherung
Firmenrechtsschutz
Cyber-Versicherung
D&O
Vermögensschadenhaftpflicht
Beim Wechsel von einem bestehenden Vertrag können unter den Voraussetzungen der Württembergischen Leistungen des Vorvertrags berücksichtigt werden, wenn dieser in einem relevanten Punkt weitergehenden Schutz geboten hat.
Verbessert die Württembergische bestimmte Leistungen des gewählten Versicherungsschutzes zukünftig, können Kunden nach den dafür geltenden Regelungen von diesen Verbesserungen profitieren.
Stand der Produktinformationen:
Beitrag
Einen sinnvollen Pauschalpreis gibt es bei Firmenversicherungen nicht. Der Beitrag hängt davon ab, welche Risiken Ihr Unternehmen mitbringt und welche Bausteine tatsächlich benötigt werden.
Branche, Tätigkeit, Rechtsform, Umsatz, Mitarbeiter und Standorte geben den ersten Rahmen vor.
Welche Einrichtung, Waren, Maschinen, Gebäude oder digitalen Systeme sind für den Betrieb wichtig?
Welche finanziellen Folgen könnte Ihr Unternehmen selbst tragen – und welche nicht?
Anschließend werden nur die Versicherungen berücksichtigt, die zum tatsächlichen Bedarf passen.
Sie erhalten eine nachvollziehbare Zusammenstellung der ausgewählten Württembergische-Lösungen.
Ein Bäcker, eine Werkstatt, ein Dienstleistungsunternehmen und ein Einzelhändler arbeiten unterschiedlich – und genau deshalb unterscheiden sich auch ihre Risiken. Die Württembergische bietet für zahlreiche Branchen speziell abgestimmte Lösungen.
Kapsch & Sohn
Bei Unternehmen wirken mehrere Risiken zusammen. Deshalb betrachten wir nicht nur einen einzelnen Vertrag, sondern die Struktur Ihres Betriebs: Tätigkeit, Haftung, Sachwerte, Ertrag, Mitarbeiter und digitale Abhängigkeiten. Daraus entsteht ein nachvollziehbares Versicherungskonzept der Württembergischen.
Persönlich in Berlin und Luckenwalde · digital bundesweitAls Versicherungsagentur für Unternehmen beraten wir zur Firmen- und Gewerbeversicherung in Berlin, in Luckenwalde und digital bundesweit.
Häufige Fragen
Direkte Antworten zu Bausteinen, Beiträgen, Wechsel, Wachstum und der passenden Priorisierung.
Eine Firmenversicherung ist kein einzelner feststehender Vertrag, sondern ein Konzept aus passenden Versicherungsbausteinen. Bei der Württembergischen können dazu Betriebshaftpflicht, Inhalts- und Ertragsausfallversicherung, Gebäudeschutz, Firmenrechtsschutz, Cyber-Versicherung, D&O, Vermögensschadenhaftpflicht und SachPlus gehören. Welche Bausteine ein Unternehmen tatsächlich benötigt, richtet sich nach Tätigkeit, Unternehmenswerten, Mitarbeitern, Umsatz, Standorten und den wirtschaftlich relevanten Risiken des Betriebs.
Welche Versicherungen ein Unternehmen braucht, lässt sich nur anhand des konkreten Betriebs entscheiden. Haftungsrisiken gegenüber Kunden, eigene Sachwerte, mögliche Betriebsunterbrechungen, das Betriebsgebäude, rechtliche Konflikte, IT-Abhängigkeiten und die Verantwortung der Unternehmensleitung werden getrennt betrachtet. Ein Dienstleister ohne Warenlager benötigt deshalb häufig eine andere Kombination als eine Werkstatt oder ein Produktionsbetrieb. Zuerst sollten existenzielle Risiken priorisiert werden.
Nein, Firmenversicherung und Betriebshaftpflicht sind nicht dasselbe. Die Betriebshaftpflicht ist ein möglicher Baustein des gesamten Unternehmensschutzes und betrifft vor allem berechtigte Haftpflichtansprüche Dritter aus der betrieblichen Tätigkeit sowie die Abwehr unberechtigter Forderungen. Eigene Einrichtung, Waren, entgangener Ertrag, Gebäude, Rechtsstreitigkeiten, Cybervorfälle oder die persönliche Managerhaftung benötigen im Gesamtkonzept jeweils andere Versicherungsbausteine.
Die Inhaltsversicherung schützt eigene betriebliche Sachwerte, während die Betriebshaftpflicht Ansprüche Dritter behandelt. Zur Inhaltsversicherung können beispielsweise Einrichtung, Technik, Waren und Vorräte gehören. Die Betriebshaftpflicht wird relevant, wenn Kunden oder andere Dritte durch die betriebliche Tätigkeit einen Personen-, Sach- oder daraus folgenden Vermögensschaden geltend machen. Beide Versicherungen erfüllen damit grundlegend unterschiedliche Aufgaben und können sich in einem Unternehmenskonzept ergänzen.
Eine Ertragsausfallversicherung ist für die wirtschaftlichen Folgen eines versicherten Sachschadens vorgesehen. Wenn dadurch der Betrieb vorübergehend nicht oder nur eingeschränkt weiterarbeiten kann, können fortlaufende Kosten wie Löhne, Miete oder Zinsen und entgangener Betriebsgewinn im vereinbarten Umfang abgesichert werden. Wichtig sind eine passende Versicherungssumme und eine Haftzeit, die Wiederbeschaffung, Reparatur und Wiederanlauf realistisch berücksichtigt.
Betriebsunterbrechungsversicherung ist ein übergeordneter Begriff für Schutz gegen wirtschaftliche Folgen einer Betriebsunterbrechung. Im Firmenkonzept der Württembergischen übernimmt die Ertragsausfallversicherung diese Aufgabe, wenn ein versicherter Sachschaden den Betrieb beeinträchtigt. Sie ist von einer Inhaltsversicherung zu unterscheiden: Die Inhaltsversicherung betrifft beschädigte oder zerstörte Sachwerte, die Ertragsausfallversicherung dagegen fortlaufende Kosten und entgangenen Betriebsgewinn während der vereinbarten Haftzeit.
Eine gewerbliche Gebäudeversicherung ist relevant, wenn das Unternehmen Eigentümer des betrieblich genutzten Gebäudes ist. Sie betrifft das Gebäude selbst und vereinbarte Gebäudebestandteile, nicht automatisch die bewegliche Betriebseinrichtung. Mieter benötigen für das fremde Gebäude grundsätzlich keine eigene Gebäudeversicherung, sollten jedoch Einbauten und vertragliche Pflichten prüfen. Nutzung, Bauart, Standort und vorhandene Werte gehören in die individuelle Risikobewertung.
Eine Vermögensschadenhaftpflicht ist besonders für beratende, planende oder verwaltende Tätigkeiten relevant. Sie betrifft reine finanzielle Nachteile eines Kunden, denen kein Personen- oder Sachschaden vorausgeht – beispielsweise durch eine fehlerhafte Beratung oder eine versäumte Frist. Ob eine Betriebshaftpflicht solche Ansprüche erfasst, darf nicht pauschal angenommen werden. Berufsbild, vertragliche Verantwortung und mögliche Schadenhöhe entscheiden über den benötigten Schutz.
Eine D&O-Versicherung schützt Geschäftsführer, Vorstände und andere versicherte Entscheidungsträger bei bestimmten persönlichen Haftungsansprüchen wegen Pflichtverletzungen im Rahmen ihrer Unternehmenstätigkeit. Sie ist keine Garantie gegen jede wirtschaftlich ungünstige Entscheidung und ersetzt weder Betriebshaftpflicht noch Rechtsschutz. Relevant sind insbesondere Unternehmensform, Verantwortungsverteilung, Entscheidungsbefugnisse und die Frage, welche Innen- oder Außenansprüche nach den Bedingungen versichert werden können.
Eine Cyber-Versicherung kann finanzielle und organisatorische Folgen bestimmter Cybervorfälle übernehmen. Die Württembergische unterscheidet unter anderem Haftpflichtansprüche, Eigenschäden, Kosten und Services. Dazu können Datenwiederherstellung, Forensik, Mehrkosten, Ertragsausfall, Benachrichtigung Betroffener oder Krisenkommunikation gehören. Welche Leistungen greifen, richtet sich nach den gewählten Bausteinen, Sicherheitsanforderungen und dem konkreten Vorfall; klassischer Sachschutz ersetzt diese spezialisierte Absicherung nicht.
Auch ein kleines Unternehmen kann eine Cyber-Versicherung benötigen, wenn es stark von IT, Cloud-Diensten, digitalen Zahlungen oder personenbezogenen Daten abhängig ist. Entscheidend ist nicht allein die Betriebsgröße, sondern welche Folgen ein Systemausfall, Datenverlust oder Haftpflichtanspruch hätte und wie lange der Betrieb ohne digitale Prozesse arbeiten könnte. Vor der Auswahl sollten vorhandene Schutzmaßnahmen, externe Dienstleister und wirtschaftlich tragbare Ausfallzeiten geprüft werden.
SachPlus ist eine Zusatzoption für die Inhalts-, Ertragsausfall- und Gebäudeversicherung der Württembergischen. Sie erweitert ausgewählte Leistungen dieser Sachbausteine und ist keine eigenständige Firmenversicherung. Aktuell nennt die Württembergische unter anderem Unterversicherungsverzicht bis zu einem Schaden von 500.000 €, erweiterte Leistungen bei grober Fahrlässigkeit, bis zu 36 Monate Mietausfall und eine Klein-BU mit bis zu 24 Monaten Kostenübernahme.
Die Württembergische bietet im modularen Firmenkonzept insbesondere Betriebshaftpflichtversicherung, Inhaltsversicherung, Ertragsausfallversicherung, gewerbliche Gebäudeversicherung, Firmenrechtsschutz, Cyber-Versicherung, D&O-Versicherung und Vermögensschadenhaftpflicht. SachPlus ergänzt ausgewählte Sachversicherungen. Nicht jeder Baustein gehört automatisch in jeden Vertrag. Welche Kombination für ein konkretes Unternehmen sinnvoll ist, ergibt sich erst aus Tätigkeit, Sachwerten, Ertrag, Unternehmensstruktur, IT-Abhängigkeit und möglichen Ansprüchen Dritter.
Ja, mehrere geeignete Firmenversicherungen können bei der Württembergischen kombiniert werden. Das Baustein-System ermöglicht, Haftpflicht, Sachwerte, Ertragsausfall, Recht, Cyber und weitere Bereiche gemeinsam zu betrachten, ohne jeden verfügbaren Baustein automatisch einzuschließen. Die Kombination sollte Doppelungen vermeiden und gleichzeitig wirtschaftlich bedeutsame Lücken schließen. Änderungen bei Mitarbeitern, Standorten, Tätigkeiten oder Unternehmenswerten können später eine Anpassung erforderlich machen.
Ja, die Württembergische nennt aktuell einen Bündelrabatt von bis zu 15 % auf die Firmenversicherung. Die konkrete Höhe hängt von den gewählten und geeigneten Bausteinen sowie den jeweils geltenden Voraussetzungen ab. Der Bündelvorteil sollte nicht allein über die Auswahl entscheiden: Zuerst müssen Aufgaben, Versicherungssummen, Haftzeiten und Selbstbeteiligungen zum Unternehmen passen. Die Angabe wurde für den Produktstand August 2026 geprüft.
Der Beitrag wird für die ausgewählten Versicherungsbausteine individuell berechnet. Je nach Baustein können unter anderem Branche, Tätigkeit, Umsatz, Lohnsumme, Mitarbeiter, Standorte, Gebäude, Einrichtung, Waren, Versicherungssummen, Selbstbeteiligungen und bisheriger Schadenverlauf eine Rolle spielen. Nicht jeder Faktor beeinflusst jede Versicherung in gleicher Weise. Deshalb ist ein pauschaler Monatsbeitrag ohne Angaben zum Unternehmen weder belastbar noch für eine Entscheidung hilfreich.
Für ein Angebot werden zunächst Branche, Tätigkeit, Rechtsform, Umsatz, Mitarbeiter und Standorte benötigt. Hinzu kommen je nach gewünschter Versicherung Angaben zu Gebäuden, Einrichtung, Maschinen, Waren, digitalen Systemen, möglichen Haftungsansprüchen, Versicherungssummen, Haftzeiten, Selbstbeteiligungen und bisherigen Schäden. Vorhandene Verträge helfen beim Wechsel und bei der Prüfung des bisherigen Leistungsumfangs. Welche Daten tatsächlich erforderlich sind, unterscheidet sich je nach Baustein.
Der Unternehmensschutz sollte regelmäßig und bei wesentlichen Veränderungen überprüft werden. Dazu gehören neue Tätigkeiten, zusätzliche Mitarbeiter oder Standorte, höhere Umsätze, neue Maschinen, größere Warenbestände, ein eigenes Gebäude, veränderte digitale Abhängigkeiten oder eine neue Unternehmensleitung. Auch Änderungen in Verträgen und Leistungen können relevant sein. Ziel ist nicht, möglichst viele Versicherungen hinzuzufügen, sondern Versicherungssummen und Bausteine an die tatsächliche Betriebsstruktur anzupassen.
Bei einem Versicherungswechsel sind Kündigungsfristen, ein lückenloser Übergang und der genaue Leistungsumfang des bisherigen Vertrags wichtig. Der Vorvertrag sollte vollständig angegeben werden, damit mögliche Regelungen wie die Besserstellungs-Garantie anhand der geltenden Voraussetzungen geprüft werden können. Entscheidend ist nicht nur der Beitrag: Versicherungssummen, Ausschlüsse, Haftzeiten, Selbstbeteiligungen, offene Schäden und Meldefristen müssen vor dem Wechsel nachvollziehbar gegenübergestellt werden.
Ja, ein modularer Unternehmensschutz kann an Veränderungen des Betriebs angepasst werden. Neue Standorte, Mitarbeiter, Maschinen, Warenbestände, Tätigkeiten oder digitale Prozesse können andere Versicherungssummen oder zusätzliche Bausteine erforderlich machen. Anpassungen erfolgen jedoch nicht in jedem Fall automatisch. Deshalb sollten wesentliche Veränderungen frühzeitig mitgeteilt und der bestehende Schutz regelmäßig überprüft werden, damit Vertrag und tatsächliche Unternehmensstruktur weiterhin zusammenpassen.
Wir schauen uns zuerst Ihren Betrieb an und anschließend die Versicherungen. So entsteht ein Unternehmensschutz, der sich an Ihrer tatsächlichen Tätigkeit orientiert – nicht an einem pauschalen Versicherungspaket.
Andreas Kapsch & Sohn · Württembergische Generalagentur